Dienstag, 17. April 2012

Die Lauscherin an der Wand ...

… natürlich habe ich nicht meine eigene Schand' gehört, sondern die Missetaten, die die Hagener Autorin Angelika Schröder geschrieben hat. Ich war sozusagen als Lesungsspionin unterwegs und hoffe, dass ich nicht als Spionin in ihrem nächsten Krimi umgebracht werde. In ihrem neuen Krimi "Böses Karma" (Blitz Verlag) war ich auf jeden Fall kein Opfer, schließlich habe sie Angelika Schröder erst heute kennengelernt.
Sie hat uns verraten, dass sie zum Schreiben von Krimis gekommen ist, weil sie so ungeliebte Menschen umbringen kann. Warum kommt mir das bloß so bekannt vor? 
Natürlich haben wir nicht erfahren, wen Hauptkommissar Ballmeyer und seine Kollegen nach Franz Grewenstein noch als Leiche finden werden und wessen Tod die junge Hellseherin Kim voraussieht -  sonst macht es ja keinen Spaß mehr, das Buch zu lesen.Allerdings wissen wir, was aus Hans-Berndt in Angelika Schröders ebenfalls aktuellem Kurzkrimi "Eingenetzt" geworden ist. Via Telefon hat er uns über seine Pläne und Taten auf dem Laufenden gehalten und die sind nicht ohne. Eine pfiffige Geschichte, für die allein sich der Kauf der Krimi-Anthologie zur Criminale "Tausend Berge, tausend Abgründe" (Grafit Verlag) schon lohnt.
Eingestimmt wurden wir in die Lesung mit einem der 30 Minikrimis auf Postkarten, die für die Criminale entstanden sind. Leider finde ich sie nicht im Internet - liebe Sauerländer, bitte sammelt für mich mit. Der Minikrimi von Angelika Schröder beginnt so: "'Das Internet oder ich!' Seine schmalen Lippen zitterten vor Wut." Sucht mal schön Karte 30. Mehr wird nicht verraten außer über die Autorin, nämlich hier und über die Criminale.

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