Samstag, 19. Februar 2011

Ein Schneemann zuviel - Mein Beitrag zum Weihnachtsregiokrimiwettbewerb

Na, ich weiß nicht. Ob das eine richtige Entscheidung war, an dem Weihnachtsregiokrimiwettbewerb teilzunehmen.
Irgendwie ist es doch komisch, ihn einfach so ins Internet zu stellen und jeder kann ihn lesen. Klar, ist das auch schön, aber es ist auch anders. Aber wenn den Kurzkrimi ohnehin schon jeder lesen kann, dann kann ich ja auch erzählen, wie ich auf die Idee kam.

Ich habe in einem Forum von dem Wettbewerb gelesen und - angestachelt davon, dass ich es beim Agatha-Christie-Krimipreis immerhin unter die TOP 25 geschaffte hatte - habe ich entschieden mitzumachen. Zuerst habe ich überlegt, meine Detektivin aus dem Münsterland wieder einmal zum Einsatz zu bringen. Aber nachdem jeder Verlag gesagt hat, es gibt schon so viele Münsterland-Krimis, habe ich Lena Lensing in ihrer Krimibuchhandlung weiter ihre Bücher verkaufen lassen. Mein Kommissar aus Hagen muss sich noch von dem Fall erholen, den er für den Agatha-Christie-Preis gelöst hat. Also musste ich mir etwas Neues ausdenken.
Gar nicht so leicht, wenn man in Stuttgart gelebt hat, wo schon viele Krimis spielen, in Bonn, auch kein vernachlässigtes Pflaster, Münster und Bochum. Dann fiel mir ein, dass ich vor langer, wirklich sehr langer Zeit, nach dem Abi vier Monate im Schwarzwald in einem Berggasthof gearbeitet und gelebt habe. Da war in der Zeit wirklich viel los, ein Hausbursche wurde wegen Totschlags gesucht, ein Koch entpuppte sich als Hochstapler und ein Hausmädchen hortete in ihrem Schrank Brötchen wie weiland Heidi. Das schien mir die passende Kulisse für meinen neuen Krimi. Leider musste ich mich mit der Zeichenzahl beschränken, so fiel die Schwarzwald-Heidi leider meiner Löschtaste zum Opfer. Schade eigentlich, aber vielleicht gewinne ich ja, dann könnte ich sie in einer zweiten Geschichte rund um meine Kellnerin Klara unterbringen. Mal sehen. Vielleicht habe ich auch irgendwann wieder einmal Zeit und Lust, mir einen neuen Fall für Klara zu überlegen.
Auf jeden Fall hatte ich richtig viel Spaß, als ich den Krimi geschrieben habe und hätte fast meine abendliche Verabredung verpasst. Manchmal ist es wirklich nett, in Erinnerungen zu schwelgen.
Den Krimi kann man übrigens hier lesen: http://www.neobooks.com/werk/3769-ein-schneemann-zuviel.html

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