Montag, 27. Dezember 2010

Kindheitsträume und die große, kleine Welt des Internet

Ich liebe diese Tage "zwischen den Jahren"! Man kann beruhigt alles liegen lassen, die Menschen sind entspannt - selbst jene, die ihre Geschenke umtauschen und ich habe endlich Zeit für Dinge, die mir am Herzen liegen.


Zu diesen Herzensdingen gehören die Kindheitsträume. Erst jetzt komme ich dazu, die vielen Kindheitsträume, die ich im Internet recherchiert habe, durchzusehen und die Menschen zu kontaktieren. Was würde ich ohne das Internet nur machen. Am meisten beeindruckt mich dann ja, wie klein doch unsere Welt ist. Zur Erinnerung, ich habe die Kindheitsträume größtenteils an meinem Geburtstag recherchiert, vor dem Kamin meiner Freundin Marie-Louise in Montpellier. Nun stelle ich fest, dass einer der Berichte über eine Frau ist, die aus einer kleinen Stadt kommt, in der sich eines unserer fünf Lerncenter befindet. Und nicht nur das, das Lerncenter befindet sich im Haus ihrer Cousine und in ehemaligen Praxisräumen ihres Onkels. Mal ehrlich, die Welt ist doch wirklich ein Dorf, oder!

Bei meiner Recherche sind mir auch einige Kindheitsträume begegnet, zu denen ich die Menschen nicht mehr befragen kann. Aber faszinierend sind sie trotzdem, also ist hier ein kleines Potpourri als Anregung zum Nachdenken zwischen den Jahren über die eigenen Kindheitsträume:
Mutter Teresa (1910-1997) hat schon als Kind gesagt, dass sie Missionarin werden möchte.
Bereits mit acht oder neun Jahren, so erinnert sich J. R. R. Tolkien (1892 - 1973), hat er Geschichten mit Drachen erfunden, sie aber zerstört, weil seine Mutter nicht sehr begeistert davon war.
Über Yehudi Menuhin (1916-1999) heißt es, er hätte schon als Vierjähriger eine Spielzeuggeige zertrümmert, weil er sich eine echte Geige gewünscht hatte, um richtig spielen zu können.
Henriette Hirschfeld-Tiburtius (1834-1911) wusste schon als Kind genau, was sie werden wollte: Zahnärztin nämlich, weil sie oft Zahnschmerzen hatte und mit der Behandlung nicht zufrieden war. Sie wurde dann auch wirklich Deutschlands erste Zahnärztin.
Von Herrmann Hesse (1877-1962) weiß man, dass er mit zehn Jahren seiner kleinen Schwester einer Geschichte schrieb und mit 13 behauptete, er werde Dichter oder gar nichts.
Und Hans Christian Andersen (1805-1875) wollte einfach nur "berühmt" werden. Das hat er geschafft, oder?
Falls jemand sich noch an seinen Kindheitstraum erinnert, ich sammle weiter: info@birgit-ebbert.de. Mehr über das Projekt und die schon gesammelten Kindheitsträume gibt es auf www.kindheitstraum.wordpress.com - ich habe übrigens auch nichts dagegen, wenn die Information weitergegegen wird!

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